Werkstatt Unterricht

Dienstag, 11. Juli 2006

(zur Veranstaltung am 5. Juli 2006)

Regeln Unterricht gut organisieren

Regel 1

Der Unterricht muss von der Erfahrung aus der Sicht des Kindes ausgehen!

Regel 2

Die Inhalte müssen so gegeben werden, dass die Kinder irgendwas einordnen können.
Aus der Vorgabe muss erkannt werden, worum es geht.


Regel 3

Die Erfahrung muss auf etwas neues bezogen werden. (Verknüpfungen)

Regel 4

Sich fragen, ob das Kind mit dem Neuen etwas anfangen kann.

Regel 5

Prüfung des Neuen.

Regel 6

Selbstbestätigung! Sich fragen: "Kann das Kind das?"

Was ist zählen?
Das Gehirn zählt vierfach

1. Zählweise: Nulldimensionale
Zählweise auf den Punkt
punktuelles Zählen (schätzen)

2. Zählweise
Fluchtrichtung -> Folgen und Reihen
das lineare Zählen

3. Zählweise
räumliche Orientierung. Mengen werden geschoben.
das flächige Zählen

4. Zählweise
allgemein Zählen!
das räumliche Zählen


Warum malen Kinder leidenschaftlich aus und an?

1. Kinder lernen aus Erfahrungen. Sie nehmen Tag für Tag viele Dinge wahr, entdecken Farbschemata und Zusammenhänge. Durch das malen haben Kinder die Möglichkeit, diese Erfahrungen zu transferieren. Sie können beim Aus- oder Anmalen Farben zuordnen, Kontraste erschaffen.

2. Schaffung von Fantasien durch Berührung

Warum können einige Kinder im Unterricht schlecht rechnen, jedoch z.B. im Supermarkt sehr gut?

Bezug



induktives Lernen
rhymisches Lernen


zahl

(zur Veranstaltung am 21. Juni 2006)

Reinhard Kahl - Schulen in Skandinavien

reinhard-kahl
www.beltz.de/katalog/autor.asp?AutorID=2569

Vorschule (bei uns in Deutschland "Kindergarten")

Aus pädagogischer sich, wie wird gelehrt?
  • niemals beschämen oder bemängeln
  • Kinder werden respektiert
  • Förderung der Selbsteinschätzung/Selbststeuerung/Selbstfindung
  • Schaffung von Stolz und Vertrauen
  • Selbstregulierung und Dialog
"Jedes Kind kann schon etwas"
-> daran wird angeknüpft...

(( Der Anfang ist alles ))

Grunddenken:
  1. Dokumentieren
  2. Reflaktieren
  3. Erinnern
-> poetisch experimentell spielerisches Lernen

Was haben die skandinavischen Schulen:
  • Assistenzlehrer
  • Startergruppen für Kinder mit Entwicklungsschwierigkeiten
  • Psychologen
  • Sozialarbeiter
  • langsamer Start, dann Anzug des Lerntempos
  • gemeinsames Mittagessen (ein Ritual)
  • Vertrauen und Freundlichkeit
  • """Treibhäuser der Zukunft"""
  • Unterricht -> Vielfalt an Methoden
  • keine Theoretiker- und Praktikereinteilung (kein Gymnasium, Realschule und Hauptschule)
  • Internet-Cafe's
Ziel: Kommunikationsgesellschaft

Grundziele:
  • Respektieren des anderen
  • positive Betonung was Schüler können, und nicht was sie nicht können
  • Kinder sind wie ein Spiegel!!!!
  • Lehrer haben die Kinder zu vertehen, nicht die Schüler den Lehrer
  • Erfindungsreiche Wissensgesellschaft
  • die Produktionskraft: Stolz
  • Selbstdenken
  • Nicht Theorie praktizieren sondern Praxis theoretisieren
  • Individualisierung
  • Lehrlandschaft
  • Lernwerkstätten
  • Unterrichten des Aufrichten
Kinder sind wie ein Spiegel

Sonntag, 18. Juni 2006

Schule in der Zukunft

(zur Veranstaltung am 31. Mai 2006)

schule

Gibt es andere Möglichkeiten für "Schule der Zukunft?"

Meine "Schule der Zukunft"

Hier ein kleines Brainstorming für Schule in der Zukunft.
  • bildhaftes Lernen
  • Stärkung der Vorstellungskraft
  • praktisches Lernen
  • ein Leben in der Moderne
  • lernfreundliche Atmosphäre
  • Gleichberechtigung jeden Schülers
  • Stärkung des Selbstbewusstseins der Schüler
  • kollektive Schülerarbeit
  • soziale Ressourcen schaffen
  • vielfältiges und flexibles Angebot
  • Freizeit
  • Selbstentfaltung
  • Talentförderung
  • Schüler in ihre Richtung fördern
  • Spaß am Unterrichten
http://www.schule-in-der-zukunft.de

http://www.wdr.de/themen/kultur/bildung_und_erziehung/brennpunkt_schule/visionen/schule_der_zukunft/index.jhtml?rubrikenstyle=brennpunkt_schule__visionen

http://www.br-online.de/leben2020/artikel/0501/bildung-2020/index.xml

http://www.uni-koblenz.de/~kirchem/

M.C. Escher

(zur Veranstaltung am 24. Mai 2006)

Maurits Cornelis Escher (* 17. Juni 1898 in Leeuwarden; † 27. März 1972 in Laren, Nordholland) war ein niederländischer Künstler und Grafiker und wurde vor allem durch seine Darstellung unmöglicher Figuren bekannt.

escher


Escher und der Droste- Effect



Der Droste Effekt ist eine holländische Bezeichnung für eine spezifische Art rekursive Abbildung.
droste-big
Eine Abbildung, die den Droste Effekt ausstellt, stellt eine kleinere Version von sich in einem Platz bildlich dar, in dem eine ähnliche Abbildung realistisch erwartet würde, um zu erscheinen. Diese kleinere Version stellt dann eine sogar kleinere Version von sich im gleichen Platz, und so weiter bildlich dar. Technisch kann dieses für immer weitergehen,
aber praktisch fährt es fort, solange die Auflösung der Abbildung gewährt.

Ein Beispiel des Droste Effektes kann leicht verursacht werden, indem man zwei Spiegel vor einander setzt. Eine andere Methode würde sein, Einer zu filmen besitzen Schreibtisch mit einem webcam und Haben des webcam Software-Erscheinens, was es Schmierfilmbildung voller Schirm ist.

Der Droste Effekt wird nach einer holländischen Marke der heißen Schokolade genannt, deren Kasten eine Abbildung einer Krankenschwester hat, die einen Umhüllungbehälter mit einer Schale und einem Kasten der gleichen Marke der heißen Schokolade trägt.

escher1

escher2

Animation zum Droste- Effect

Escher-und-der-Droste-Effect (avi, 2,069 KB)

Berechnung der Quadratfläche

(zur Veranstaltung am 17. Mai 2006)

Ziel: Berechnung der Quadratfläche

berechnug-der-quadratflaeche

1. Phase: gestalten
  • Was ist das?
  • Was fällt auf?
  • Eigenschaften?
  • Zusammenhänge?
  • Was kann man machen?
2. Phase: geformte Gestalt
  • Was ist passiert?
  • Was fällt auf?
  • Eigenschaften?
  • Zusammenhänge?
  • Was kann man machen?
3. Phase: Analyse / Struktur
Ganzes als Teile
  • Was ist passiert?
  • Was fällt auf?
  • Eigenschaften?
  • Zusammenhänge?
  • Was kann man machen?
4. Phase: Synthese / System
Teile als Ganzes
  • Was ist passiert?
  • Was fällt auf?
  • Eigenschaften?
  • Zusammenhänge?
  • Was kann man machen?
  • Fazit?
Das Quadrat (mathematisch)

In der Geometrie ist ein Quadrat ein (ebenes und konvexes) Viereck, nämlich

* das regelmäßige Viereck (siehe Vieleck).

Für Quadrate gilt daher:

* die vier Seiten sind gleich lang: es ist gleichseitig
* die vier (Innen-)Winkel sind gleich: es ist gleichwinkelig
(alle Winkel 90°)
* es hat vier Symmetrieachsen: die beiden Seitensymmetralen
(Mittelsenkrechten) und die beiden Diagonalen
* es ist 4-zählig drehsymmetrisch
(und daher auch punktsymmetrisch)
* die beiden Diagonalen sind gleich lang,
halbieren einander und stehen aufeinander senkrecht
* der Schnittpunkt der Diagonalen ist Umkreis- und
Inkreismittelpunkt:
es ist sowohl Sehnen- als auch Tangentenviereck.

quadrat

Formel zur Berechnung des Flächeninhaltes eines Quadrates:

A = a²

Samstag, 17. Juni 2006

Intuition und Interjektion

(zur Verantstaltung am 3. Mai 2006)

Die Intuition
(v. lat.: intueri = betrachten, erwägen; PPP intuitum)
ist die Begabung, Einsichten in Sachverhalte, Sichtweisen, Gesetzmäßigkeiten oder Richtigkeit von Entscheidungen
durch spontan sich einstellende Eingebungen zu erlangen,
die sich auf unbewusstem Wege eingestellt haben.


8_intuition

Die Interjektion
Eine Interjektion (dt.: Empfindungswort) ist ein lenkender Ausdruck wie ach, aha oder au, der an die Mündlichkeit gebunden ist und meist aus der Hörerposition eingesetzt wird, um den Sprecher zu steuern.


1. Interjektion heißt auf Deutsch Ausruf.

2. In den folgenden Sätzen ist das unterstrichene Wort eine Interjektion:
Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust!
Pfui Teufel!
Igittigitt, eine Spinne!
Hoppla, wir leben noch!

3. Folgende Aussagen treffen auf Interjektionen zu:
Interjektionen sind Ausrufe der Freude, des Schmerzes oder anderer Gefühle.
Interjektionen sind Nachahmungen tierischer Laute.
Interjektionen können an Stelle eines ganzen Satzes stehen

aktuell11081

Mittwoch, 31. Mai 2006

Werkstatt "Unterricht"

Ich bin wieder da... :-)
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